Bei der Neuauflage des Berger Sommerbiathlons konnte zwar vermutlich kein neuer Teilnehmerrekord verbucht werden, der Spaßfaktor war aber dennoch bei allen Teilnehmenden gegeben. Bereits bei der Einweisung mit Probeschießen auf dem Schießstand des Schützenvereins Berge zeigten sich die unterschiedlichen Vorgehensweisen der einzelnen Teilnehmer, während einige versuchten in kurzer Zeit möglichst viele Schüsse abzugeben, um ein Gefühl für das Luftgewehr, den Stand und die Lichtverhältnisse zu bekommen, machten andere im Lauf den klassischen „kaltstart“ ohne vorheriges testen.

Anschließend ging es für alle —auf mehr oder weniger direktem Weg— zum Sportplatz am Buchbach, wo die Startnummern verteilt und die Startreihenfolge festgelegt wurde. Kurz darauf ging auch schon die erste Starterin auf die drei Kilometer lange Strecke zum Schützenplatz auf der Wilhelmshöhe. Dort wurde sie bereits vom Schießstand-Team erwartet, genauso wie die nachfolgenden neun Teilnehmer, die mit zehnminütigem Abstand nacheinander starteten. Nachdem die zehn Schüsse ihren Weg mehr oder weniger genau in die Mitte der Scheibe gefunden haben, konnten die Läufer sich wieder auf den Rückweg zum Buchbach machen, wo sie dann ebenfalls wieder in Empfang genommen wurden.
Bei der anschließenden Auswertung der Ergebnisse zeigte sich dann, dass nur der schnellste zu sein beim Biathlon nicht immer reicht, zumindest wenn der zweitschnellste Läufer mit dem Besten Schießergebnis ankommt. Es gewann Marcel Wilhelm (98,7 Ringe/34:40min.) vor Pascal Busse (79,1 Ringe/34:28min.) und Holger Schnelle (68,9 Ringe/37:55min.). Bei den Frauen gewann Nicole Wilhelm (97,4 Ringe/39:34min.), zweite wurde Marie Wilhelm (97,3 Ringe/41:45min.) und dritte Astrid van Voors (88,4 Ringe/41:18min.).
Bei der Siegerehrung bekamen schließlich alle Teilnehmenden ihre Urkunden und im Falle der drei erstplatzierten auch einen Pokal. Außerdem konnten Nicole Wilhelm und Pascal Busse als schnellste Läuferin bzw. Läufer und Marcel Wilhelm für die Höchste Ringzahl beim Schießen geehrt werden. Und beim nächsten mal gibt es dann auch die dieses Jahr fehlende Ehrung für die weiteste gelaufene Strecke, für diejenigen, die so sehr im Tunnel sind, dass sie auf keine Schilder oder Pfeile achten können.
Abschließend saßen alle noch kurz in gemütlicher Runde zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und vorsichtige Pläne für eine Neuauflage zu schmieden, dann gerne auch mit etwas größerer Beteiligung.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Schützenverein Berge, der nicht nur den Stand zur Verfügung stellte, sondern auch die Standaufsicht übernahm!



















